Kontrollverlust

Sucht wird heute erklärt als eine Störung der Impulskontrolle. Der Süchtige hat phasenweise oder dauerhaft weniger oder keine Impulskontrolle. Im letzteren Fall spricht man von Kontrollverlust.
Abhängige Menschen im Zustand des (oder in einer Phase des) Kontrollverlusts können nicht die Dosis ihrer Droge frei bestimmen. Sucht bzw. Drogenabhängigkeit impliziert einen Verlust der Kontrolle über das eigene Konsumverhalten; Maßhalten ist kaum noch oder gar nicht mehr möglich. Zum Beispiel trinken Alkoholiker bis zur Bewusstlosigkeit.
Auch bei nicht stoffgebundenen Abhängigkeiten, wie etwa Spielsucht, Sexsucht, Kaufsucht, Kleptomanie, Essstörungen oder Sportsucht, kann man von einem Verlust der Kontrolle (Impulskontrollstörung) sprechen.[1]

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